Love, Simon
Simon ist schwul, nur weiß das noch keiner. Als sich ein Junge im Blog der Highschool anonym, aber mit E-Mail-Adresse outet, beginnt Simon mit ihm eine romantische Brieffreundschaft. Bis ihre Mails von einem Mitschüler entdeckt werden. "Love, Simon", der heute in den deutschen Kinos startet, klingt wie eine Mainstream-Romcom aus Hollywood. Und ist auch eine, aber eben mit einer queeren Hauptfigur. In dieser Hinsicht ist Greg Berlantis Film bahnbrechend – und gehört ganz nebenbei auch noch zum Schönsten, was es dieses Jahr im Kino zu sehen gibt. Paul Schulz über ein quietschbuntes und saukomisches schwules Märchen für Zuschauer_innen jeden Alters.