Interviews (Literatur)

Mein heimliches Auge: Interview mit Claudia Gehrke

Mein heimliches Auge: Interview mit Claudia Gehrke

Claudia Gehrke ist eine der letzten legendären Gestalten der deutschen Verlagslandschaft. In den 70er-Jahren war die intellektuelle und politische Diskussion in Deutschland von einer Handvoll Zeitschriften geprägt, von denen ihr „Konkursbuch“ beinahe als einzige bis heute überlebte. Bald entstand um die Zeitschrift herum ein Verlag, in dem ungewöhnliche sexuelle Perspektiven stets eine große Rolle spielten. Das berühmteste Produkt des Konkursbuch-Verlags in Tübingen ist jedoch das 1982 gegründete Jahrbuch „Mein heimliches Auge“. Über diese Geschichte dieses Jahrbuchs sprachen wir mit Verlegerin Claudia Gehrke.
Verfehlte Orte: Interview mit Christoph Geiser

Verfehlte Orte: Interview mit Christoph Geiser

Christoph Geiser, geboren 1949 in Basel, wurde als Spross einer alten Schweizer Familie mit autobiografisch geprägten Romanen schnell berühmt. "Wüstenfahrt" (1984), sein literarisches Coming-out, leitete die erste Wende in seiner Schriftstellerlaufbahn ein. Es folgten Auseinandersetzungen mit Caravaggio, de Sade, Goethe und Piranesi, dann wieder Autobiografisches. So ist in 50 Jahren ein Werk entstanden, das so abwechslungsreich ist wie das richtige Leben und mindestens so intensiv und leidenschaftlich. Dabei ist Geisers Ringen mit dem literarischen Ausdruck und der Sinnhaftigkeit des Schreibens stets ebenso präsent wie die Durchdringung der gesellschaftlichen Wirklichkeit aus der Perspektive des Außenseiters. Wir haben das Erscheinen des Erzählbands "Verfehlte Orte" zum Anlass für ein Gespräch mit dem Autor genommen.