Indian Summer (1996)
London, Mitte der 1990er. Tonio ist der Startänzer in seinem Ballett-Ensemble – und HIV-positiv. Für ihn ist klar, dass er bald im Tänzerhimmel landen wird, doch bis dahin will er seine Zeit auskosten. Keine Frage, dass er im neuen Prestigestück der Gruppe die Hauptrolle übernimmt. Und dann tritt Jack in sein Leben – ein ruhiger Typ mit leichtem Übergewicht und großem Herzen. „Indian Summer“ (1996) von Regisseurin Nancy Meckler und Drehbuchautor Martin Sherman ist ein Klassiker über Lebensfreude und Mut im Umgang mit Aids. Axel Schock über eine klug und genau beobachtete Beziehungsstudie, die Aspekte der Aids-Krise ausleuchtet, die sonst in Filmen meist vernachlässigt werden.