Frank Brenner (Autor)

Mein wunderbares West-Berlin

Mein wunderbares West-Berlin

Mit einer Fülle von spektakulärem Archivmaterial und mitreißenden Interviews setzt Jochen Hick in seinem neuen, großartigen Dokumentarfilm "Mein wunderbares West-Berlin" der schwulen Mauerstadt ein persönlich eingefärbtes Denkmal. Vor dem offiziellen Kinostart am 29. Juni läuft der Film bereits den Juni über in der queerfilmnacht. Wir haben gleich drei Autoren aus mehr oder weniger unterschiedlichen Generationen gebeten, sich "Mein wunderbares West-Berlin" anzusehen. Frank Brenner, geboren 1974, hätte den Film gerne schon im Geschichtsunterricht behandelt. Toby Ashraf, Jahrgang 1982, lässt sich von der Offenheit der befragten Protagonist*innen berühren. Und für Hans Hütt, der 1953 zur Welt kam und selbst in West-Berlin gelebt hat, legen sich über Hicks Filmbilder Erinnerungen an alte Gefährten und die eigene Spur.
Auf den zweiten Blick

Auf den zweiten Blick

Eines Tages erhält der Grafikdesigner Dean eine E-Mail von seinem Ex-Freund Alex, von dem er 15 Jahre lang nichts gehört hat. Jetzt will Alex ihn wiedersehen. Nach einigem Zögern entscheidet sich Dean zu einem Treffen und lädt Alex in sein Ferienhaus nach Joshua Tree ein. Dort entflammt sofort die alte Leidenschaft, aber mit der Vertrautheit kommen auch die Zweifel von früher – und die Fragen nach den vielen Jahre dazwischen. Tim Kirkman („Loggerheads“) hat sich in seinem neuen Film auf ein hochemotionales Gedanken­experiment eingelassen – und spielt dabei gekonnt mit den visuellen Möglichkeiten des narrativen Kinos. Von Frank Brenner.
Steel

Steel

Daniel hat ein Leben, von dem andere nur träumen: Er sieht blendend aus, moderiert die heißeste Talk-Show im US-Fernsehen und kriegt jeden Kerl ins Bett. Doch wie aus dem Nichts kommen eines Tages die Panikattacken, und sie werden immer schlimmer. Daniels einziger Kontakt zur Außenwelt ist bald nur noch Alexander, den er auf einer Party kennengelernt hat. Doch der scheint ein Geheimnis zu haben. Eines, das Daniel tief in die eigene Vergangenheit führt... Der aus München stammende Regisseur Sven J. Matten verwischt in seinem erotischen Psychodrama die Grenzen zwischen Gegenwart und Erinnerung, Realität und Imagination, irrationaler Angst und einem Trauma aus Schuld und Verlust. Von Frank Brenner.
Wie schön du bist

Wie schön du bist

Braucht große Kunst echte Gefühle? Was ist Schönheit? Und was eigentlich Liebe? Joseph Graham stellt in seinem amourösen Episodenfilm "Wie schön Du bist" die ganz großen Fragen. Sein Reigen um vier emotional verwundete Großstädter, die im Lauf einer Nacht zueinanderfinden, erzählt von Writer’s Block und kreativer Potenz, unerfüllter Sehnsucht und größter Lust, nie enden wollender Einsamkeit und plötzlicher Gemeinschaft. Von Frank Brenner.