Cédric Le Gallo (Regisseur)

Videobotschaft von Cédric Le Gallo (Die glitzernden Garnelen)

Videobotschaft von Cédric Le Gallo (Die glitzernden Garnelen)

Wie geht es queeren Filmemacher*innen in der aktuellen Situation, wie gehen sie mit der Krise um, persönlich und professionell? In einer neuen Videoserie sammelt sissy digitale Flaschenpost aus der ganzen Welt. Letzte Woche hat uns Hari Sama aus Mexico City berichtet. Diese Woche meldet sich Cédric Le Gallo, Regisseur der französischen Hit-Komödie "Die glitzernden Garnelen", aus einem kleinen Dorf zwischen Biarritz und Toulouse. Er erzählt von einem beinah menschenleeren Paris, ganz viel Quarantäne-Kuchen und seiner Arbeit an der "Garnelen"-Fortsetzung.
Die glitzernden Garnelen

Die glitzernden Garnelen

Nach einem homophoben Statement im Fernsehen wird der Vize-Schwimmweltmeister Matthias Le Goff von seinem Verband zu einem besonderen Job verdonnert: Er muss die schwule Wasserball-Mannschaft „Die glitzernden Garnelen“ trainieren und für die Gay Games in Kroatien fit machen. Irritierend ist für ihn vor allem, dass es den „Garnelen“ weniger um den Wettkampf geht, sondern in erster Linie darum, gemeinsam eine schillernde Zeit zu haben – und nebenbei die heißesten queeren Athleten der Welt kennenzulernen. Cédric Le Gallos und Maxime Govares Sport-Komödie basiert auf den eigenen Erfahrungen Le Gallos in einem schwulen Wasserball-Team, mit dem er seit sieben Jahren von Turnier zu Turnier reist. Den französischen Kino-Hit gibt es jetzt als DVD und VoD. Unser Autor Andreas Wilink hatte großen Spaß an der ermutigenden Geschichte über Freundschaft und die Kraft der nicht-heterosexuellen Gemeinschaft.
Die glitzernden Garnelen: Video-Interview mit Cédric Le Gallo

Die glitzernden Garnelen: Video-Interview mit Cédric Le Gallo

In Frankreich lockten "Die glitzernden Garnelen" über eine halbe Million Zuschauer*innen ins Kino. Seit Donnerstag ist die turbulente Komödie des Regie-Duos Cédric Le Gallo und Maxime Govare über ein queeres Pariser Wasserball-Team und seine Reise zu den Gay Games in Kroatien auch in den deutschen Kinos zu sehen. Im Interview hat uns Cédric verraten, wie seine persönliche Geschichte den Film inspiriert hat, wieso eine queere Sportmannschaft immer auch eine Art Ersatzfamilie ist und was man bei der Genre-gemäßen Arbeit mit Stereotypen beachten sollte.