Articles Written By: Christian Weber

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Théo & Hugo: Video-Interview mit Geoffrey Couët & François Nambot

Théo & Hugo: Video-Interview mit Geoffrey Couët & François Nambot

Seit der Weltpremiere von "Théo und Hugo" im Februar auf der Berlinale sind die beiden Hauptdarsteller Geoffrey Couët und François Nambot mit dem Film auf großer Festival-Tour. Für Ihr kühnes Hauptrollendebüt wurden die beiden, die bisher vor allem fürs Theater gespielt haben und sogar ihre eigenen Bühnen-Companys gegründet haben, von Sydney bis Tel Aviv, von Tokio bis San Diego gefeiert. Doch nirgends bekamen sie einen schöneren Preis als im nordfranzösischen Cabourg, wo sie mit dem "Prix Premiers Rendez-vous" geehrt wurden. Im Interview mit sissy erzählen Sie von ihrer wirklichen ersten Begegnung, großen Vorbildern und wie es ist, den eigenen Schwanz plötzlich auf der ganz großen Leinwand zu sehen.
Théo & Hugo: Video-Interview mit Olivier Ducastel & Jacques Martineau

Théo & Hugo: Video-Interview mit Olivier Ducastel & Jacques Martineau

Die französischen Regisseure Olivier Ducastel und Jacques Martineau, die lange auch privat ein Paar waren, drehen seit fast 20 Jahren zusammen Filme. Zu den Ergebnissen ihrer höchst produktiven Kollaboration gehören die schwulen Coming-of-Age-Klassiker "Felix" (2000) und "Mein wahres Leben in der Provinz" (2003) sowie die Liebeskomödie "Meeresfrüchte" (2005). Mit ihrem neuen Film "Théo & Hugo" landeten die beiden nicht nur einen der Berlinale-Publikumshits. Der magische Liebesfilm konnte auch ihren Ruf als zentrale Stimmen des französischen Queer Cinema wiederbeleben. Das honorierte auch das Filmfestival von Cannes und machte sie im Mai zu den Vorsitzenden der Queer Palm, des französischen Teddy-Pendants. sissy erzählten die beiden von den wilden Entstehungsbedingungen von "Théo & Hugo", ihrem Selbstverständnis als schwule Filmemacher und dem Geheimnis ihrer Zusammenarbeit.
Holding the Man

Holding the Man

Endlich hat auch Australien ein großes Period-Piece, das von den Folgen von HIV/AIDS in seinen ersten, verheerendsten Jahren erzählt. „Holding the Man“ basiert auf der gleichnamigen Autobiografie des Schauspielers, Autors und Aktivisten Timothy Conigrave, der 1994 im Alter von nur 34 Jahren an AIDS starb – zwei Jahre nach dem Tod seines langjährigen Partners John Caleo. Neil Armfields Adaption des Buchs ist nicht nur ein Zeitstück, sondern auch ein zeitloses Liebesdrama. Die persönliche Tragödie eines Paares wird darin zu einer politischen Geste, die zu Tränen rührt. Von Christian Weber.