Marco Berger (Regisseur)

Taekwondo

Taekwondo

Seit seinem zweiten Film „Ausente“, der 2011 den Teddy-Award der Berlinale gewann, gilt der Argentinier Marco Berger als einer der wichtigsten queeren Regisseure Südamerikas. Sein neuer Film „Taekwondo“ (Co-Regie: Martín Farina) ist eine hyper-maskuline Beobachtungsstudie eines vermeintlich rein heterosexuellen Kumpelurlaubs. Ein Wechselspiel aus Anspielungen und Auslassungen, homoerotischer Zeigefreude und zurückgenommener Narration, derben Macho-Sprüchen und heimlichen Blicken. Von Carsten Moll.